Pfarre Bad Ischl
1609 - 1740
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1609 | Beginn der Führung des Taufbuches |
| 1614 | Das Stift Traunkirchen wird den Jesuiten, den Trägern der Gegenreformation, überschrieben |
| 1616 | Die Aufzeichnungen im Totenbuch beginnen |
| 1618 | Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges bringt auch für das Ischlland schwere Zeiten |
| 1622 | Die Ischler Seelsorger sind wieder Vikare des Pfarrers von Traunkirchen und unterstehen diesem |
| 1923 | Regelmäßige Führung der Matriken (Aufzeichnung der Eheschließungen) beginnt |
| 1625 | Eine große Zahl an Pestopfern macht eine Vergrößerung des Friedhofs notwendig. |
| 1632 | Die Mutterkirche in Traunkirchen, samt Kloster, fallen einen Brand zum Opfer. |
| 1634 | Kaiser Ferdinand II. stiftet Ischl einen Kaplan mit Wohnung, Kost und 300 Gulden jährlich |
| 1675 und 1678 | sind Pestjahre, in denen die Einwohnerzahl stark sinkt, in den Sulzbachfeldern werden Massengräber ausgehoben |
| 1692 | Johann Lidl, der letzte Pfleger von Wildenstein lässt dem Pestpatron Sebastian zum Dank für Errettung aus der Pestgefahr eine Kapelle errichten (Friedhofskapelle) |
| 1702 | Vergrößerung des Friedhofs um die Kirche |
| 1706 | Bau der Kalvarienbergkirche. Die Einweihung durch Fürstbischof Lamberg von Passau erfolgt erst 1711 |
| 1719 | Neuer Friedhof bei der Sebastiankapelle wird angelegt (Vergößerungen 1776, 1845 und 1914/15) |
| 1725/1725 | Errichtung der Kreuzkapelle an der Traun, wahrscheinlich als fromme Stiftung für Errettung aus Lebensgefahr |
| 1740 | Wegen Anwachsens der Bevölkerung wird eine 2. Kaplanstelle benötigt, welche Adam Seeauer besetzt |