Pfarre Bad Ischl
1855 - 1916
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1855 | Die Gräfin Sickingen schenkt der Pfarrkirche eine wertvolle silberne Monstranz. Im selben Jahr unterzeichnet Kaiser Franz Joseph in der neuen Plaßmühle das Lonkordat mit dem Fürsterzbischof von Wien, Kardinal J. Othmar Ritter von Rauscher |
| 1859 | Das Kreuzbauerngasthaus, das direkt vor dem Portal der Pfarrkirche stand, wird abgerissen und ein freier Vorplatz entsteht |
| 1865 | Bau einer Christenlehrkapelle in Pfandl |
| 1867 | Die Pfarrkirche erhält ein neues Pflaster |
| 1870 | Pfarrer Weinmayr kommt nach Ischl, er sollte 41 Jahre lang in Ischl wirken |
| 1874 | Beginn der großen Kirchenrenovierung; Ausmahlung der Kirche mit Fresken (Maler: Georg Mader aus Innsbruck) |
| 1878 | Aufstellung des neuen Hochaltars (Architekt: Hyazinth Michel) mit dem schönen Tabernakel von Engelbert Schodterer aus Ischl Zubau einer Beichtkapelle |
| 1880 | Abschluss der Renovierungsarbeiten |
| 1887 | Neue Orgel |
| 1890 | Trauung der der jüngeren Kaisertochter Marie Valerie mit Erzherzog Salvator. Anton Bruckner spielt die Orgel |
| 1895 | Der Kreuzweg von Sebastian Steiner (farbige, gefasste Reliefdarstellungen) wird angebracht |
| 1903 | Ischl wird ein eigenes Dekanat, das die acht Pfarren umfasst, welche einst dem Kloster Traunkirchen unterstanden |
| 1910 | Die vom orgelbautechnischen Standpunkt aus beste Orgel der Monarchie wird anläßlich des 80. Geburtstages des Kaisers aufgstellt (Kaiser - Jubiläums - Orgel) |
| 1912 | Beim Kaiser - Hochamt erklinkt erstmals die für Ischl geschriebene d-Moll - Messe von Anton Bruckner in unserer Pfarrkirche |
| 1913 | Erstmals Aufstellung der neuen großen Krippe des akademischen Bildhauers Leopold Moroder aus St. Ulrich im Grödnertal |
| 1916 | Die Kirchenglocken müssen abgeliefert weden, sie werden zu Waffen gegossen |